Portugal zum Abhängen

Es geht nicht so weiter. Am Anfang meiner Tour diesen Jahres  war ich schon zappelig wenn ich mal einen Tag abwettern musste. So zum Beispiel in Ilovik 3 Tage, in Polace auf Miljet 3 Tage wegen Schneeregen und Hagel bei 10 Beaufort, fast eine Woche in Cortone wegen einer Verletzung oder gar am Capo San Vito auf Sizilien 4 Tage wegen Wind. Im Moment sieht es so aus, dass ich von Lissabon nur 6 Seemeilen weiter nach Oeiras bin wegen zu viel Wind, in Cascais 4 Tage vor Anker liege, in Sines 2 Tage festsitze sowie in Peniche und Nazare abhänge und mir an dem Wetter die Zähne ausbeiße. Dazwischen liegt immer nur ein Segeltag mit erbärmlichen Ergebnissen. Gestern habe ich mir die Nacht um die Ohren geschlagen und bin nach 47 Seemeilen Nachtfahrt bei 3 Meter Welle wieder zurück in Nazare gelandet. Keine Chance gegen Strom und Wind aus Nord.  Wetterbesserung?  Nicht in Sicht.

2 Gedanken zu „Portugal zum Abhängen“

  1. Hallo Michael!
    Habe Deinen Kurs verfolgt.Es ist ja die schlechteste
    Windrichtung,die Du haben konntest.Aber Hoffnung besteht
    ja im Biscaya ,dann hast Du den Wind von achtern.
    Gruß Vater!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.